Unsere Chronik

Mehr als ein Jahrhundert Gartenkultur.

Auszüge aus den Festschriften zum 50-, 75- und 100-jährigen Bestehen des KGV Nordstern e.V.

1906–1908

Aus Brachland wird Erholung

Richard Uhlemann gab den Anstoß zur Gründung und führte die ersten Gespräche mit dem Verpächter Gontard. Das Gelände gegenüber den Paradiesgärten wurde urbar gemacht. 1908 wurde der Schreberverein Erholung e. V. öffentlich proklamiert; erster Vorsitzender war Franz Oertel.

1911–1918

Gemeinschaft und Erster Weltkrieg

Eine Baubude wurde zur Kantine, Sommerfeste prägten das Vereinsleben. Die von Max Heinrich gegründete Pfeifer- und Trommlergruppe trat 1911 erstmals auf. Während des Krieges ruhten die Veranstaltungen; neun Gartenfreunde kehrten nicht zurück.

1919–1933

Wachstum und Vereinshaus

Die Nachfrage nach Gärten stieg stark. 1927 kostete der Bau der Friedrichshafener Straße rund 80 Gärten; als Ersatz entstand die heutige Anlage B. 1924 wurde der Bau einer Kantine mit Ausstellungshalle beantragt – das spätere Wirtshaus Nordstern. 1933 feierte der Verein sein 25-jähriges Bestehen.

1935–1945

Nordstern wächst

1935 kamen 235 Gärten der heutigen Anlage C hinzu, 1936 die Anlage D mit 72 Gärten. Der Verein wuchs auf rund 600 Mitglieder und erhielt seinen heutigen Namen. Bomben zerstörten im Zweiten Weltkrieg viele Lauben; das Vereinshaus brannte am 27. Februar 1945 völlig nieder.

1948–1958

Wiederaufbau

Ab 1948 wurde das Gruppenheim gemeinschaftlich wiederaufgebaut und am 20. Mai 1950 eröffnet. Mitglieder leisteten 7.342,5 Arbeitsstunden. 1954 mussten 42 Gärten einem Schulneubau weichen. Zum 50-jährigen Bestehen wurde 1958 im Jugendklubhaus Schönefeld gefeiert.

1960er–1980er

Ausbau der Anlagen

Zäune, Wege und Wasserversorgung wurden erneuert. 1963 brachte ein Frauenaktiv neuen Schwung ins Spartenleben. In den 1970er Jahren gab es zeitweise 100 Bewerbungen. Stromanschlüsse entstanden 1980 in Anlage B, 1981 in A und 1982 in C; vier zusätzliche Brunnen verbesserten die Wasserversorgung.

1990–2008

Neugründung und Jubiläum

Am 7. August 1990 wurde der Kleingartenverein unter der Nummer 315 neu registriert. Satzung, Vermessung und Gemeinnützigkeit wurden neu geordnet. 1996 kamen fast 1.000 Gäste zum Gartenfest. Vom 8. bis 10. August 2008 feierte Nordstern sein 100-jähriges Jubiläum.

2012–heute

Ein Haus entsteht neu

Am 27. Februar 2012 brannte das Spartenheim durch einen technischen Defekt bis auf die Grundmauern nieder. Nach Abriss und schwieriger Bauphase halfen Mitglieder bei der Fertigstellung. 2015 entstand mit Unterstützung der Stadt Leipzig ein neuer Spielplatz. Die Vereinsräume werden heute rege vermietet.

Historisches Bildarchiv

Erinnerungen aus dem Vereinsleben

Historischer Vereinswimpel des Schrebervereins Erholung
Historischer Vereinswimpel des Schrebervereins Erholung
Historische Vereinsgesellschaft im Garten
Historische Vereinsgesellschaft im Garten
Historische Musikgruppe des Vereins
Historische Musikgruppe des Vereins
Vereinsmitglieder vor dem früheren Vereinshaus
Vereinsmitglieder vor dem früheren Vereinshaus
Historische Ansicht des Vereinshauses
Historische Ansicht des Vereinshauses
Historische Ansicht der Kleingartenanlage
Historische Ansicht der Kleingartenanlage
Früheres Vereinsgebäude
Früheres Vereinsgebäude
Eingang des KGV Nordstern
Eingang des KGV Nordstern
Abrissarbeiten am beschädigten Vereinsheim
Abrissarbeiten am beschädigten Vereinsheim
Brand des früheren Vereinsheims
Brand des früheren Vereinsheims
Feuerwehreinsatz am Vereinsheim
Feuerwehreinsatz am Vereinsheim
Aufräumarbeiten nach dem Brand
Aufräumarbeiten nach dem Brand
Vorbereitete Fläche für den Neubau
Vorbereitete Fläche für den Neubau
Fundamente des neuen Vereinshauses
Fundamente des neuen Vereinshauses
Rohbau des neuen Vereinshauses
Rohbau des neuen Vereinshauses
Das fertiggestellte Vereinshaus Nordstern
Das fertiggestellte Vereinshaus Nordstern
Frühere Ansicht des Vereinsgeländes
Frühere Ansicht des Vereinsgeländes